Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über den Online-Shop unter www.shop.medivid.com zwischen der Kosmetik Konzept GmbH und ihren Kunden geschlossen werden.

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") der Kosmetik Konzept GmbH, Otto-Kipp-Straße 3, 23684 Scharbeutz, Deutschland, erreichbar per E-Mail unter info@kosmetik-konzept.de (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde") mit dem Verkäufer über den Online-Shop unter www.shop.medivid.com abschließt.

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

(2) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Verkäufers Produkte auswählen und diese über die Schaltfläche „In den Warenkorb" in einem virtuellen Warenkorb sammeln. Über die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen" gibt der Kunde einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Absenden der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.

(3) Der Verkäufer sendet dem Kunden sodann eine automatische Bestellbestätigung als Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken" ausdrucken kann. Diese automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung beim Verkäufer eingegangen ist, und stellt noch keine Annahme des Antrags auf Vertragsschluss dar.

(4) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Verkäufer den bestellten Artikel an den Kunden versendet und die Versendung mit einer zweiten E-Mail (Versandbestätigung) bestätigt.

(5) Sofern der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, steht ihm bei Abschluss eines Fernabsatzvertrages grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

§ 3 Preise und Versandkosten

(1) Alle im Online-Shop angegebenen Preise verstehen sich als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Zusätzlich zu den angegebenen Preisen berechnet der Verkäufer für die Lieferung Versandkosten. Die Versandkosten werden dem Kunden auf einer gesonderten Informationsseite und im Rahmen des Bestellvorgangs vor Abgabe der Bestellung deutlich mitgeteilt.

§ 4 Zahlungsbedingungen und Eigentumsvorbehalt

(1) Der Kunde kann die Zahlung per Rechnung vornehmen.

(2) Bei Zahlung per Rechnung ist der Kaufpreis innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware und der Rechnung ohne Abzug zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die Zahlung erfolgt auf das in der Rechnung angegebene Konto des Verkäufers.

(3) Der Verkäufer behält sich vor, die Zahlungsart Rechnung im Einzelfall abzulehnen und alternative Zahlungsarten anzubieten.

(4) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus dem Kaufvertrag Eigentum des Verkäufers.

(5) Gegenüber Unternehmern gilt: Die Ware bleibt bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers. Der Unternehmer ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterzuveräußern; er tritt dem Verkäufer bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrages ab, die ihm durch die Weiterveräußerung entstehen.

§ 5 Lieferung und Gefahrübergang

(1) Die Lieferung erfolgt innerhalb Deutschlands und nach Österreich an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.

(2) Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung ab Lager des Verkäufers. Die jeweilige Lieferzeit wird im Online-Shop beim jeweiligen Produkt angegeben. Maßgeblich sind die dort gemachten Angaben zum Zeitpunkt der Bestellung.

(3) Der Verkäufer ist zu Teillieferungen berechtigt, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

(4) Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware erst mit Übergabe der Ware an den Kunden über. Bei Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder den sonst zur Ausführung der Versendung Bestimmten über.

§ 6 Gewährleistung und Mängelhaftung

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte. Bei Verbrauchern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche zwei Jahre ab Ablieferung der Ware.

(2) Ist der Kunde Unternehmer, beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche abweichend von Absatz 1 ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Die verkürzte Verjährungsfrist gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachte Schäden durch den Verkäufer.

(3) Für Kaufleute gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB.

(4) Etwaige vom Hersteller eingeräumte Garantien bleiben von der gesetzlichen Mängelhaftung unberührt und stellen eine zusätzliche freiwillige Leistung dar.

§ 7 Haftungsbeschränkung

(1) Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Verkäufers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Verkäufers für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie sowie in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

§ 8 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

(1) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.

(2) Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem EU-Mitgliedstaat gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, einen weitergehenden Schutz gewähren.

(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Vertragssprache ist Deutsch.

(2) Die Bestelldaten werden dem Kunden zusammen mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den gesetzlich vorgeschriebenen Verbraucherinformationen per E-Mail übermittelt.

(3) Die Kosmetik Konzept GmbH ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: 10. Juni 2026